Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel und das DRK zeichnen besonders verdiente Blutspender in Hessen in Wiesbaden für ihr außergewöhnliches Engagement aus
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Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel und das DRK zeichnen besonders verdiente Blutspender in Hessen in Wiesbaden für ihr außergewöhnliches Engagement aus

Prof. Dr. Wolfgang Hasenpusch (Hanau) für 175 und Kurt Höllriegel (Neuberg) aus unserem Kreisverband für 150 Spenden ausgezeichnet

von links nach rechts: Norbert Södler, Präsident des DRK–Landesverband Hessen e. V Kurt Höllriegel (150), Prof. Dr. Wolfgang Hasenpusch (175) und Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel.

„Blut ist und bleibt bis auf weiteres nicht ersetzbar, aus diesem Grund danken wir Ihnen für ihre herausragende Leistung“ eröffnete Wolfgang Rüstig, Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes, die Ehrungsveranstaltung für verdiente Blutspender am vergangenen Samstag in Schloss Biebrich in Wiesbaden. 41 Blutspender, die mindestens 125 Blutspenden geleistet haben, wurden für ihren außergewöhnlichen Verdienst an der Gesellschaft mit einer eigens für diesen Anlass entworfenen Ehrungsnadel ausgezeichnet. Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel, selbst jahrelanger  Blutspender, betonte in seiner Laudatio: „Ein Unfall oder eine schwere Krankheit kann jeden völlig unerwartet treffen. Deshalb ist das medizinische Versorgungsystem auf Blutkonserven angewiesen, um in diesen Fällen helfen und Leben retten zu können. Jede Blutspende zählt  und kann Leben retten.“ Ohne Menschen, die ihr Blut regelmäßig für andere spenden, wäre die Versorgung der hessischen Kliniken nicht möglich. Weil es Menschen wie die geehrten Spender aus ganz Hessen gibt, ist die medizinische Versorgung im Bundesland Hessen so gut. Auch im Kampf gegen Krebserkrankungen wie beispielsweise einer Leukämie, werden Blutpräparate benötigt, teilweise mehr als 100 Spenden. Die Liste, bei welchen Erkrankungen Blut benötigt wird, ist noch vielfach erweiterbar. Ein besonderer Dank gehört auch den zahlreichen Ehrenamtlichen, „denn hinter jeder Blutspende steht mindestens eine ehrenamtliche Stunde.“, erinnerte Norbert Södler, Präsident des DRK–Landesverband Hessen e.V. 104.895 Menschen in Hessen engagierten sich mit 191.267 Blutspenden im vergangenen Jahr für die Versorgung von Kranken und Verletzten. In den nächsten Jahren wird der Anteil an Patienten mit einem hohen Alter oder mit komplexen chirurgischen Eingriffen in den Krankenhäusern stetig steigen. Ebenso wird es natürlich zukünftig weiter Notfallpatienten mit einer akuten Blutungssituation geben, bei denen die Transfusion von mehreren Fremdblutkonserven lebensrettend ist. Daher benötigen wir neben den vielen erfahrenen, verlässlichen Spendern auch neue Spender.

30. April 2018 17:39 Uhr. Alter: 114 Tage