Nach der Schulzeit erstmal orientieren: Mehr Praxis als Theorie im Freiwilligen Sozialen Jahr beim DRK
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Nach der Schulzeit erstmal orientieren: Mehr Praxis als Theorie im Freiwilligen Sozialen Jahr beim DRK

Jetzt bewerben für ein FSJ ab September in unserer Ersten-Hilfe-Ausbildung!

„ Studium oder Ausbildung?“ fragen sich viele Schulabgänger oder wollen die Wartezeit auf einen Studienplatz sinnvoll nutzen. Sich im Berufsalltag ausprobieren und dabei praktische Erfahrungen sammeln, dazu bietet ein Freiwilliges Soziales Jahr - kurz FSJ - die besten Voraussetzungen. Machen die hiesigen Schulabgänger dieses Freiwillige Soziale Jahr beim Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Hanau können die jungen Helfer unmittelbar sehen, was sie durch ihr Engagement bewirken. Sie übernehmen Verantwortung für andere Menschen und erleben, wie wichtig ihr Einsatz ist.
Unsere  aktuellen FSJ’ler in der Ersten Hilfe - Dennis Lenga und Julius Zimny, beide aus Steinheim - hatten sich nach ihrem Abitur 2017 binnen kurzer Zeit bereits gut eingearbeitet. Nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Sanitätslehrgang und dem darauf folgenden einwöchigen Ausbilderlehrgang in Neuenstein/Aua bei unserem Landesverband  haben die beiden inzwischen etliche „Erste-Hilfe“-Kurse selbständig gegeben, z.B. für Betriebe, die ihre Mitarbeiter schulen lassen, sowie allgemeine Erste-Hilfe-Kurse wie für Führerscheinanwärter. Wenn Ende August ihr FSJ zu Ende geht, nehmen sie für ihre künftigen beruflichen Wege, ob Studium oder Ausbildung, zahlreiche Erfahrungen aus ihren vielfältigen Aufgaben mit. Außerdem biete ihnen ihr erfahrener Chef die Möglichkeit, eine Menge aus der Praxis zu lernen und pflege dabei gleichzeitig einen partnerschaftlichen Umgang, sind sich Lenga und Zimny einig. Der “Chef” ist Volker Laubenthal, Bereichsleiter für die Erste-Hilfe Ausbildung bei unserem Kreisverband. Er arbeitet schon seit 2009 mit Freiwilligen in der Erste-Hilfe-Ausbildung zusammen und sagt: „Die jungen Leute machen einen tollen Job. Viele bleiben uns treu und verdienen sich anschließend als Erste-Hilfe Ausbilder noch etwas Geld dazu“. Auf unseren Fotos demonstriert Laubenthal mit seinen beiden FSJ'lern verschiedene Aspekte der Erste-Hilfe-Anwendung.

Hinter der Organisation und Logistik des FSJ steht die gemeinnützige Vereinigung “Volunta” als Träger von Freiwilligendiensten des Deutschen Roten Kreuzes in Hessen mit mehr als 3500 Freiwilligen jährlich. Durch ergänzende Wochen- und Tagesseminare ist das FSJ eindeutig mehr als nur ein Praktikum. “Volunta“ übernimmt für Freiwillige und Einsatzstellen die komplette Organisation. Dazu gehören unter anderem Vermittlung, Administration und persönliche Betreuung sowie eine ganzheitliche Qualifizierung in der Seminararbeit. In Hanau sind im Hause des DRK-Kreisverbandes mehrere pädagogische Fachkräfte von "Volunta" Ansprechpartnerinnen für alle Fragen rund um das Freiwillige Soziale Jahr. Weitere Infos und bewerben kannst Du Dich unter www.volunta.de. Fragen zum FSJ in der Ersten-Hilfe beantwortet auch gerne Ausbildungsleiter Volker Laubenthal unter 06181-106-141 Hier die wichtigsten Fakten: - Jeder, der zwischen 16 und 27 Jahren alt ist, kann einen Freiwilligendienst machen - Das FSJ beginnt in der Regel am 1. September und dauert ein Jahr, ein späterer Einstieg ist möglich - Das FSJ wird in vielen sozialen Studiengängen und Ausbildungen als Praktikum oder Wartezeit anerkannt. - 330,- Euro Taschengeld, Kindergeld und Sozialversicherung - Pädagogische Begleitung und abwechslungsreiche Seminartage für Erfahrungsaustausch und Reflexion

16. Juni 2018 16:57 Uhr. Alter: 102 Tage